Welche Viagra Nebenwirkungen existieren?

 

Viagra Nebenwirkungen oder Nebenwirkung Erektion?

Dieser Artikel beschäftigt sich maßgeblich mit zwei Fragen. Gibt es Viagra Nebenwirkungen und ist es das Risiko wert, diese Potenzmittel einzunehmen? Die erste Frage müssen wir mit einem etwas zaghaften „aber selbstverständlich“ beantworten. Im Prinzip ist die größte und bedeutendste Viagra Nebenwirkung gar keine Nebenwirkung, sondern war das eigentliche Ziel Viagras, es senkt den Blutdruck. Pfizer entwickelte Viagra nicht als Potenzmittel, sondern als blutdrucksenkendes Medikament. In den langen Versuchsreihen stellte sich diese Wirkung als unzureichend heraus, allerdings wurde eine verstärkende Wirkung der Potenz festgestellt. Anstatt an der Rezeptur Viagras so lange herumzudoktern, bis sich die gewünschte blutdrucksenkende Wirkung einstellt, wurde das Produkt schlichtweg als Potenzmittel auf dem Markt gebracht.

Allgemeine Verträglichkeit Viagras

Sildenafil, der Wirkstoff Viagras ist im Großen und Ganzen ein sehr verträgliches Medikament. Wie bereits beschrieben, senkt es den Blutdruck und sollte deshalb ohne ärztliches Ok weder von Leuten mit zu hohem noch mit zu niedrigem Blutdruck eingesetzt werden. Bei zu hohem Blutdruck verstärkt Viagra die Wirkung der regulären, blutdrucksenkenden Medikamente, dadurch kann der Blutdruck unabsichtlich in den Keller und weiter fallen.

Dasselbe Problem stellt sich bei ohnehin zu tiefem Blutdruck. Sinkt dieser zu weit ab, kann das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden und es kann zu Ohnmachtsanfällen kommen. Diese Folge ist sicherlich kein Potenzmittel wert. Genauso vorsichtig sollten Patienten sein, die an Herzerkrankungen irgendeiner Art leiden. Sildenafil selbst hat zwar nichts mit dem Herzen zu tun, allerdings kann die neu erwachte Manneskraft in etwas unvorsichtigen Exzessen ausarten, die als Folge dessen einen Herzinfarkt nach sich ziehen können. Wir wollen noch mal betonen, dass nicht das Sildenafil oder Viagra einen Herzinfarkt auslöst, sondern die ungewohnte Leibesertüchtigung auf der Spielwiese. Allerdings sind die eben beschriebenen Personengruppen ohnehin öfter bei Ärzten und haben im Allgemeinen auch nicht die stupide Scheu, die ansonsten gesunden Männern eigen ist. Fragen Sie Ihren Arzt, was er vom Thema Viagra hält. Er wird Sie sicherlich nicht auffordern, ein keusches Leben zu führen, sondern mit Ihnen über Möglichkeiten sprechen, wie Sie wieder zu einem erfüllten Sexualleben finden können. Ob die Wahl dann auf Viagra, andere Potenzmittel oder gänzlich andere Alternativen fällt, bleibt abzuwarten. Selbst wenn Sie für ein Rezept aufgrund der Viagra Nebenwirkungen nicht infrage kommen, ist das nicht das Ende der Fahnenstange. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, das gilt insbesondere in der Medizin.

Neben diesen eher krassen Ausnahmefällen wurden vereinzelt einige Viagra Nebenwirkungen bekannt, die vor allem während der Gewöhnungsphase des Körpers an das Medikament auftraten. Meistens haben sie mit der blutdrucksenkenden und gefäßerweiternden Wirkung des Sildenafil zu tun. Die Rede ist hierbei von Viagra Nebenwirkung wie Hautreizungen, Gesichtsrötung, Verdauungsbeschwerden etc. Diese eher unangenehmen als gefährlichen Viagra Nebenwirkungen sind aber in der Regel verschwunden, sobald sich unser Körper an Viagra gewöhnt hat. Etwas mehr Augenmerk sollte auf die Wahrnehmungsfähigkeit gelegt werden. Seh- und Gehörstörungen als Viagra Nebenwirkungen wurden zwar in sehr geringer Anzahl gemeldet, allerdings kann dies unter Umständen die Verkehrstauglichkeit einschränken. Diese Viagra Nebenwirkung kommt daher, dass Sildenafil vor allem in der glatten Muskulatur zu wirken beginnt, die dummerweise nicht nur im Penis, sondern auch an Augen und Gehörorganen zum Einsatz kommen. Das Risiko Viagras ist also durchaus überschaubar. Sollten Sie ansonsten an keinerlei Erkrankungen leiden, sollte das Potenzmittel für Sie ein geeigneter Weg sein. Da Sie für Viagra sowieso ein Rezept benötigen, fragen Sie Ihren Arzt, ob und welches Potenzmittel zu Ihrer Gesundheitsakte passt. Es ist auf jeden Fall der bessere Weg, als den Kopf in den Sand zu stecken und aus falscher Scham auf Viagra und auf Sex komplett zu verzichten.